Programm:

  • Beethoven (Mozart) – “Ein Mädchen oder Weibchen” op. 66, 12 Variationen (aus der Zauberflöte)
  • N. Boulanger – “Trois Pieces” für Cello & Klavier, WVZ 2182
  • F. Chopin – Sonate für Cello & Klavier, g-Moll, op. 65
  • E. Bloch – “Prayer” (aus Jewish Life Nr. 1)

 

Isang Enders, 1988 in Frankfurt am Main geboren, nahm bereits im Alter von zwölf Jahren ein Jungstudium bei Michael Sanderling auf. Starken Einfluss hatten daraufhin Gustav Rivinius, Truls Mørk und im Besonderen die Mentorschaft des amerikanischen Cellisten Lynn Harrell. Sein Studium wurde gefördert von der Deutschen Stiftung Musikleben, der Da-Ponte-Stiftung und einem Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Isang Enders nahm an zahllosen Meisterkursen teil und lernte dabei von Professoren wie Frans Helmerson, David Geringas, Janos Starker und vielen mehr.

Im Alter von 20 Jahren unterbrach Isang Enders das Studium für das Engagement als „1. Konzertmeister der Violoncelli“ der Sächsischen Staatskapelle Dresden, die über zehn Jahre unbesetzt blieb. Die darauf folgenden vier Jahre in Dresden unter der Leitung von Fabio Luisi und Christian Thielemann als Solocellist des Orchesters waren ihm besondere Lehrjahre musikalischer, wie auch menschlicher Art. 2012 verließ er Dresden und unterrichtete für zwei Jahre mit einer Vertretungsprofessur an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Seither widmet er sich dem Weg als Solist und lebt mit seiner Familie in Berlin, wo er auch sein Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin abschloss.

Mittlerweile konzertiert Isang Enders um den ganzen Globus und stellt dabei die Breite seines Repertoires nicht nur solistisch, sondern auch kammermusikalisch in den Vordergrund. Er spielte das Cellokonzert von Unsuk Chin in Stavanger, beim Orchestre Philharmonique de Radio France nach Paris, in der Opera City Hall in Tokyo und auch in Sao Paolo. Zuletzt war er beteiligt an der Uraufführung von Charlotte Brays Tripelkonzert mit dem Philharmonia Orchestra in England und seinen Kollegen vom Sitkovetsky Trio, dessen Mitglied er seit drei Jahren ist.
Eine Asientournee mit der Tschechischen Philharmonie und dem Dvorak Cellokonzert, sowie seine Gastspiele in Hongkong, der New Yorker Carnegie Hall, der Wigmore Hall in London und im ehrwürdigen Concertgebouw Amsterdam stechen dabei besonders hervor. Isang Enders kam in den Genuss mit großen Dirigenten auf wichtigen Bühnen zu stehen. Er arbeitete mit Zubin Mehta, Christoph Eschenbach, Myung-Whun Chung oder Eliahu Inbal .

Er war als Solist im Wiener Musikverein, im Prager Rudolphinum und im Konzerthaus Berlin ebenso, wie bei den großen Festivals von Schleswig-Holstein, Paris und Marlboro zu hören . Besonders Asien hat eine wachsende Bedeutung für ihn, wodurch sich Gastspiele bei den Orchestern in Korea, Taiwan, China und Japan in jeder Saison finden.
Als besonders inspirierend empfindet er die langjährige Zusammenarbeit mit dem Pianisten Igor Levit, mit dem Isang Enders unter anderem bei der Schubertiade in Schwarzenberg, in der Kölner Philharmonie oder beim Beethovenfest in Bonn zu hören war.

Mit seiner frühen Veröffentlichung der Cellosuiten von Johann Sebastian Bach auf CD und Schallplatte wird in der FAZ sein „überwältigendes spieltechnisches Können und frühreife Auffassungsgabe“, welche zu einer „Interpretation, die sich mit den besten messen kann“ beschrieben. Mit den Bachsuiten reiste Isang Enders zu vielen großen und kleinen Stätten. So war er beim Bach Festival in Montreal, in Melbourne, der Essener und Kölner Philharmonie, aber auch in Aschaffenburg und Malta.
Das Aufnehmen ist eine besondere Leidenschaft von Isang Enders. Seine Einspielungen der Bach Suiten, so wie Werke von Schumann und Isang Yun veröffentlichte er mit dem Label BerlinClassics. Die neueste Aufnahme mit Werken von Debussy, Messiaen und Boulanger erschien unter dem Titel Vox Humana im Frühjahr 2020. Bei OEHMS Classic kam zuletzt seine Live-Einspielung aus der Alten Oper Frankfurt von Strauss’ Don Quixote mit dem Museumsorchester Frankfurt unter Sebastian Weigle heraus.

Boris Kusnezow zählt zu den gefragtesten Klavierpartnern seiner Generation. Er konzertiert mit heraus-ragenden Instrumentalisten und Sängern weltweit. Seine Auftritte führten ihn in Konzertsäle wie die Carnegie Hall New York, das Mariinski-Theater St. Petersburg, die Kioi-Hall Tokio, Berliner Philharmonie und Münchner Gasteig.Boris Kusnezow ist darüber hinaus als offizieller Klavierpartner für Streichinstrumente und Gesang zu Gast bei den wichtigsten internationalen Wettbewerben. Dazu zählen der ARD-Wettbewerb München, der Joseph-Joachim-Wettbewerb Hannover und der Königin Elisabeth Wettbewerb Brüssel. In Moskau geboren begann Boris Kusnezow seine musikalische Ausbildung an der traditionsreichen Gnessin-Akademie. Seit seinem achten Lebensjahr lebt er in Deutschland und absolvierte ein Studium bei Prof. Bernd Goetzke in Hannover. Es folgten der Gewinndes Deutschen Musikwettbewerbs und internationale Auszeichnungen, wie das Fellowship des Borletti-Buitoni Trusts sowie Stipendien der Deutschen Stiftung Musik-leben und der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Hinweis zu Corona:

Wir wünschen uns sehr, unseren kleinen Kulturbetrieb für Musiker und Gäste erhalten zu können und hoffen, dass sich bis Mai die Situation weiter entspannt hat, damit alle alle Mai-Konzerte stattfinden können.
Welche neuen gesetzlichen Regelungen im Mai 2021 für Kleinveranstaltungen gelten, wir wissen es noch nicht. Wenn kleine Konzerte unter Einhaltung der bekannten Hygiene- und Abstandsvorschriften bis dahin wieder durchgeführt werden dürfen, dann sind wir dabei !

Folgendes wäre im Rahmen unseres Hygienekonzeptes dann zu beachten:  

  1. Die Teilnehmerzahl wird  wg. der Abstandsregeln auf 20 Zuhörer pro Konzert reduziert.

  2. Die Künstler sind bereit mehrfach aufzutreten und werden pro Abend 2 Konzerte geben.

  3. Konzertbeginn wäre dann jeweils um 18 Uhr und um 20 Uhr (über die Zuteilung der Gäste zum jeweiligen Konzert geben wir rechtzeitig Bescheid).

  4. Haus-Einlass in den Konzertraum erst 10 Minuten vor dem Konzert

  5. Keine Garderobe-Möglichkeit (Jacken/Mäntel bitte mit in den Saal nehmen oder gleich im Auto lassen).
  6. Während des Konzertes werden die Fenster (alle Oberlichter) im Konzertsaal ständig geöffnet bleiben.

  7. Das Programm wird auf 60 Minuten Spielzeit reduziert und es wird “durchgespielt”, (keine Pause).

  8. Die Pause entfällt  – und somit auch Pausenbewirtung  (Buffet-Häppchen sind uns verboten).

  9. Wenn es das Wetter gestattet, laden wir 30 Minuten vor dem Konzert zu einem kleinen Umtrunk in unseren Garten und auf unsere Terrasse ein. Dort werden unter Einhaltung der Abstandsregeln entsprechende Stehtische (1 Tisch für 2 bzw. 4 Gäste) vorhanden sein.

  10. nicht unwichtig: zu unserer Künstler-Spendenbox sind keine Abstandsregeln zu beachten !

 

Alle Gäste, die bereits Karten für die Konzerte besitzen werden von uns über etwaige Änderungen / Konzertbedingungen rechtzeitig informiert. Sollten die Corona-Vorschriften tatsächlich soweit gelockert werden, dass Konzerte wieder in früherer Form möglich sind, kehren wir natürlich sofort und gerne zum bekannten Format unserer früheren Musikabende ohne Corona zurück.